Kritiken
Alexander Voigt führte die Ursonate bisher erfolgreich im Konzerthaus Berlin und in verschiedenen Theatern, Kleinkunstbühnen und Clubs auf, so u. a. im Theater am Rand bei Tobias Morgenstern, auf dem Theater-schiff Potsdam, in Bismark Sachsen/Anhalt, Künzelsau, Schwerin, Greiz, Oschersleben, Naumburg, Döbeln, Freiberg und in der naTo in Leipzig.
Eine Aufführung der Ursonate in der Knorre in Berlin bezeichnete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (03.02.2001) als
Göttliche Version: Alexander Voigt tobt in der Knorre durch die Ursonate von Kurt Schwitters
| "... Die Ernsthaftigkeit des urkomischen Vortrags ruft im Raum schon in den ersten Minuten Heiterkeitsausbrüche der heftigeren Art hervor. Schuld daran ist nicht nur Schwitters' dichterischer Grenzgang, sondern vor allem das, was Voigt unter der Regie von Hans-Eckhardt Wenzel darin entdeckt hat. 'Rakete bee bee, Rakete bee zee' hört sich so an, als sage ein Rock 'n' Roller mit Kaugummi im Mund etwas Verwegenes zu seinem Baby, und "fö bö" fällt wie ein angewidertes 'Pfui' aus seinem Schlund. Voigt spricht in tausend Zungen, singt und rappt das Gedicht, bläst dazu nicht nur auf der Posaune und dem Fagott, sondern auch auf Staubsauger-, Abfluß- und Verbindungsrohren. Das Musizieren mit diesen Plastikaccessoires ist zwar inzwischen weit verbreitet, hat aber in einer Sonate, die auf Zisch-, Kräh-, Pfeif- und anderen windigen Lauten basiert, den besten Einsatz gefunden. 'Mpiff tillff too?'
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